Tag Archive for 'Überwachung'

Obama Regierung und NATI erklären dem freien Internet den Krieg

Die Obama Regierung versucht sich an einer Neuauflage des Communications Decency Act. Jugendschutz wird als Scheinargument für eine Ausweitung von Internetzensur gebraucht.

Child protection and Freedom of Expression

Dieser neue Vorstoß geht aber noch weiter. Die Regierung will sich als zentral Stelle für Internetsicherheit etablieren und u. a. private Netzwerke schützen. Dies geht aber nur wenn man Zugriff auf diese Netzwerke hat oder diesen vorgelagert ist um Angriffe auszufiltern. Letzten Endes bedeutet dies das Ende des privaten und freien Internets.

If we are successful, maybe we will change our name to the National Trust the Internet Administration.

Links extern:
heise online – US-Telekom-Behörde richtet sich neu aus
National Telecommunications and Information Administration – The Internet: Evolving Responsibility for Preserving a First Amendment Miracle

Feds ‘Pinged’ Sprint GPS Data 8 Million Times Over a Year

Links extern:
Surveillance Shocker: Sprint Received 8 MILLION Law Enforcement Requests for GPS Location Data in the Past Year | Electronic Frontier Foundation
Feds ‘Pinged’ Sprint GPS Data 8 Million Times Over a Year | Threat Level | Wired.com
slight paranoia: 8 Million Reasons for Real Surveillance Oversight
soghoian-surveillance-dump.zip

Stasi-Mail soll “geprüfte statt geglaubte Sicherheit” bringen

Die Bundesregierung ist der Meinung, dass der geplante verschlüsselte Stasi-Mail-Dienst auch in Zeiten des Bundestrojaners und der Vorratsdatenspeicherung das Vertrauen der Bürger verdient hat.

Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke.

Links extern:
De-Mail – Wikipedia
Bürger-E-Post De-Mail soll “geprüfte statt geglaubte Sicherheit” bringen

Google Chrome – Spyware und Adware

privacy.html

# In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
# Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden möglicherweise an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.

# Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.

EULA

8.3 Google behält sich das Recht vor (ist aber nicht verpflichtet), über einen Service verfügbare Inhalte sowohl vollständig als auch teilweise im Vorfeld zu analysieren, zu überprüfen, zu kennzeichnen, zu filtern, abzuändern, abzulehnen oder zu entfernen. Für einige der Services werden von Google möglicherweise Tools zum Herausfiltern nicht jugendfreier Inhalte bereitgestellt. Zu diesen Tools zählen beispielsweise die Voreinstellungen von SafeSearch. Darüber hinaus stehen auf dem Markt Services und Softwareprodukte zur Verfügung, die den Zugriff auf ungeeignete Inhalte unterbinden.

11.1 Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte

Ich habe auch Berichte gelesen, dass Google Chrome weitere Werbung in Webseiten einbindet, ähnlich wie Phorm oder NebuAd.

Links extern:
Google Chrome – Anmerkung zum Datenschutz
Google Chrome – Nutzungsbedingungen

Amazon – Kindle

The Device Software will provide Amazon with data about your Device and its interaction with the Service (such as available memory, up-time, log files and signal strength) and information related to the content on your Device and your use of it (such as automatic bookmarking of the last page read and content deletions from the Device). Annotations, bookmarks, notes, highlights, or similar markings you make in your Device are backed up through the Service.

Amazon – Kindle Terms of Service
[via dive into mark]
Amazon Kindle – Wikipedia

Wer nichts zu Verbergen hat, braucht sich doch nocht vor Überwachung zu fürchten, oder?

Da soll doch noch einer sagen, es erwische immer nur die Falschen.

Das Merkels Privatsphäre wurde wiederhergestellt, indem die Überwachungskamera sich nicht mehr in Richtung seiner Wohnung drehen kann.

Die Privatsphäre von Millionen anderen Bürger wird aber weiterhin verletzt.

Links extern:
heise online – Kanzlerin Merkel als Opfer von Videoüberwachung
Sicherheitspanne: Wachleute filmten heimlich Merkels Wohnzimmer – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Wer nichts zu Verbergen hat, braucht auch keinen Datenschutz

CIA Agenten und Einrichtungen wurden durch Google und Recherche in öffentlich zugängliche Datenbanken aufgedeckt.

Da hat es die Richtigen erwischt.

Links extern:
heise online – Zeitung enttarnt tausende CIA-Mitarbeiter
Sicherheitsleck: Tausende CIA-Mitarbeiter enttarnt – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Hands Off My Internet!

Links extern:
Think the Internet will always be open? – Common Cause
Network Neutrality Facts – Hands Off My Internet! – Common Cause
Technology Review | Infotech | Telekommunikation | Kommentar: Netzneutralität in Gefahr

DRM C.R.A.P

ZDNet Executive Editor David Berlind suggests that CRAP or Content, Restriction, Annulment, and Protection, is a catchier phrase than DRM – Digital Rights Management. Why does he think this technology is crap? Once you’ve bought music or other content to play on one device, it won’t play on any other device because of the proprietary layer of CRAP.

Video:
RealMedia
WMV

Links extern:
A load of C.R.A.P. – At The Whiteboard – ZDNet

Goolag

Links extern:
CULT OF THE DEAD COW || cDc launches global campaign against Google
20060214SFTprotest photo album – Photobucket.com
Goolag
Goolag large.jpg
goolag.eps

Flickr: 1984

Bei Flickr gibt es eine Gruppe, auf der Bilder von Überwachungskameras gesammelt werden.
Die Antwort auf die Frage, wer die Überwacher bewacht, ist das leider nicht.

Links extern:
Flickr: 1984

Datensammler sind Verbrecher

Gemeinsame Erklärung zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland

Die systematische Aufzeichnung und Aufbewahrung von Informationen über die Kommunikation, Bewegungen und Mediennutzung der gesamten Bevölkerung („Vorratsdatenspeicherung“) ohne Einwilligung der Betroffenen ist inakzeptabel. Sie bewirkt keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet Millionen von Euro, gefährdet die Privatsphäre und die Sicherheit Unschuldiger, beeinträchtigt vertrauliche Kommunikation und ebnet den Weg in eine immer weiter reichende Massenüberwachung der Bevölkerung.

Wir fordern, Vorratsspeicherungspflichten von den deutschen und europäischen Gerichten auf ihre Vereinbarkeit mit den Grundrechten hin überprüfen zu lassen.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags fordern wir auf, an ihrer Ablehnung einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung festzuhalten und stattdessen weniger eingreifende Alternativen zu prüfen (z.B. das „Quick-freeze“-Verfahren).

Für den Fall, dass der Deutsche Bundestag eine EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung trotz allem umsetzen sollte, fordern wir:

  • 1. Die maximale Umsetzungsfrist bis Mitte 2007 – für Internetdaten bis Anfang 2009 – ist auszuschöpfen.
  • 2. Bürger dürfen nicht verpflichtet werden, sich vor der Nutzung von Telefon, Handy oder Internet zu identifizieren. Bestehende Identifizierungspflichten sind aufzuheben.
  • 3. Eine Vorratsspeicherung wird nur für die in der Richtlinie genannten Datentypen und nur für die Dauer von sechs Monaten eingeführt; danach sind die Daten unverzüglich zu löschen. Zu speichern sind nur Daten, die bei dem jeweiligen Anbieter zur Bereitstellung von Kommunikationsdiensten ohnehin erzeugt oder verarbeitet werden.
  • 4. Der Staat hat die zur Datenspeicherung und -vorhaltung verpflichteten Anbieter für die daraus resultierenden Zusatzkosten (Investitionskosten, Vorhaltekosten, Personalkosten) voll zu entschädigen.
  • 5. Der staatliche Zugriff auf Informationen über die Kommunikation und die Kommunizierenden („Verkehrsdaten“, Bestandsdaten“) hat den gleichen Voraussetzungen zu unterliegen wie der Zugriff auf die Inhalte der Kommunikation.
  • 6. Der Zugriff auf Kommunikationsdaten ist nur zur Verhinderung oder Verfolgung schwerer Straftaten zuzulassen, wenn im Einzelfall der konkrete Verdacht einer solchen Tat besteht. Der Zugriff zwecks Strafverfolgung sollte beschränkt sein auf Fälle organisierter Kriminalität, in denen eine höhere Strafe als vier Jahre Freiheitsstrafe zu erwarten ist.
  • 7. Eine Nutzung von Kommunikationsdaten zu anderen Zwecken, beispielsweise durch Nachrichtendienste, durch sonstige Behörden oder durch private Dritte, ist auszuschließen. Den speichernden Diensteanbietern selbst ist die Nutzung der Daten nur insoweit zu gestatten, wie es zur Entgeltermittlung und Entgeltabrechnung erforderlich ist.
  • 8. Der Zugriff auf und die Verwertung von Informationen über die Kommunikation von Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern, anderen Berufsgeheimnisträgern sowie Journalisten sind nur in besonderen Ausnahmefällen zuzulassen.
  • 9. Zur Datenspeicherung und -vorhaltung sind nur Anbieter öffentlich zugänglicher Kommunikationsdienste und Betreiber öffentlicher Kommunikationsnetze zu verpflichten. Kleine Anbieter, insbesondere im Internetbereich, sind auszunehmen.
  • 10. Die positiven und negativen Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung auf die Gesellschaft sind von einer unabhängigen Stelle zu untersuchen. Die Ergebnisse sind zu veröffentlichen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat dem Deutschen Bundestag alle zwei Jahre Bericht über die Erfahrungen mit der praktischen Anwendung der Vorratsdatenspeicherung zu erstatten. Die Berichte sind zu veröffentlichen.

Links extern:
CCC | Gemeinsame Erkärung “Datenspeicherung ist inakzeptabel”
Widerstand gegen geplante Vollprotokollierung der Telekommunikation – Gemeinsame Erklärung — FoeBuD e.V.

Niederländischer ePass gehackt

Niederländische Hacker von Riscure haben es geschafft den niederländischen ePass, aus einer Entfernung von 10 Metern, auszulesen. Die Schwachstelle im ePass, die ausgenutzt wird, wurde von Riscure auf What The Hack (siehe Video) vorgestellt.

Links extern:
Attacks on Digital Passports – What The Wiki?!
Attacks on Digital Passports – Video
Riscure – Smartcard security resource
TP: Niederlande: Biometrie-Pass erfolgreich gehackt